Wie du glücklich wirst (ohne glücklich sein zu wollen):

1. Sage die Wahrheit. Dir selbst und anderen gegenüber. Du kannst dich selbst nicht belügen. Du weißt, ob du dein Bestes gibst, ob du alles dafür tust, dass es dir gut geht. Tust du es nicht, belügst du dich selbst. Deshalb das Chaos.

2. Die Realität kümmert sich nicht um dich. Du lebst in ihr, du hast dich an sie anzupassen, nicht umgekehrt. Ignoriere, was du in deiner Realität nicht kontrollieren kannst. Kümmere dich um das, was in deiner Macht liegst. Ansonsten greift Punkt 1.

3. Gedanken versuchen diese Realität erträglicher zu machen, sie wollen dich beschützen und Wohlsein in dir verursachen. In Wahrheit erschaffen sie all dein inneres Leid. Nimm deine Gedanken wahr, ansonsten zerstören sie dein Leben.

4. Deine Vergangenheit hält dich emotional solange fest, bis du dem Anteil in dir und allen, denen du die Schuld gibst, vergeben hast.

5. Dein Gehirn benutzt Fokus, um dein Leben innerhalb der Realität zu bewegen. Fokus auf das Negative, stärkt es. Fokus auf das Positive, verdrängt das Negative und stärkt es. Konzentriere dich auf die Mitte. Der beste Weg ist eine andauernde Mischung zwischen Positivem und Negativem, zwischen Chaos und Ordnung, zwischen Fluch und Segen, zwischen Himmel und Hölle.

6. Fokussiere einen Punkt in der Zukunft, auf den du dich innerhalb der Realität zubewegst. Dann werden die Höllen, die sie dir in den Weg wirft, erträglicher.

Du brauchst ein Ziel, das größer ist, als du selbst, um nicht zu frustrieren, während du etwas leistest, das deine traurige Existenz rechtfertigt.

7. Kümmere dich auf deinem Weg nicht um Glück. Du willst nicht glücklich sein. Du willst wachsen und das Leben spüren. 100% Glück ist Stillstand.

Je weniger du dich um dich kümmerst, desto weniger erzielst du deinen Zweck als Mensch und fühlst dich nur wie ein Mittel zum Zweck.

Je weniger du dich um dich kümmerst, desto mehr entfernst du dich vom Leben und näherst dich dem Tod. Zuerst innerlich, dann tatsächlich.

8. Disziplin ist der Hebel für Wachstum. Nichts enthält mehr Sicherheit, als Disziplin. In allem steckt ein „vielleicht“, in allem steckt Ungewissheit. Nur Disziplin verspricht dir das, worauf du deinen Fokus richtest, während du daran arbeitest.

9. Opfer sind ein weiterer Hebel für Wachstum. Auf etwas zu verzichten, um langfristig etwas zu erhalten, das größer ist als das, was du geopfert hast, ist existenzielle Stärke. Dafür belohnt dich dein Organismus.

10. Wachstum benötigt einen Reiz (Sport, Arbeit usw.), Regeneration (Schlaf, Ruhe, Meditation usw.) und Energie (Ernährung).

11. Qualität geht vor Quantiät, doch es braucht Quantität um Qualität zu finden. Wenn du nicht weißt, was du brauchst, kann es dir niemand verraten. Du findest es nur durch Quantität.

12. Teste, spüre, verwerfe oder behalte es. Alles, was sich richtig anfühlt, ist richtig. Was sich nicht richtig anfühlt, ist falsch. Du hast Recht, wenn es sich richtig anfühlt. Alle andere Meinungen sind irrelevant. Nur dein richtig zählt.

13. Niemand lehnt dich für denjenigen ab, der du bist, sondern für das, was er für richtig hält.

Was sich richtig anfühlt, ist richtig

Was sich nicht richtig anfühlt, ist falsch.

Du hast Recht, wenn es sich richtig anfühlt.

Alle andere Meinungen sind irrelevant.

Nur dein richtig zählt.

Das hat nichts mit deiner Geschichte zutun.

Deine Geschichte folgt dem, was sich für dich richtig anfühlt.

Ignoriere die Geschichten anderer.

Sei, wer du bist, lebe deine Geschichte.

Es interessiert sowieso niemanden.

14. Das Böse in dir wächst, wenn du deine Geschichte nicht lebst und anderen die Schuld dafür gibst. Der Welt, deinen Mitmenschen, deinen Eltern. der Gesellschaft.

15. Das Böse in dir wächst auch, wenn du anderen erlaubst, so mit dir umzugehen, dass es bestätigt, wer du glaubst zu sein.

Achte auf dich selbst, indem du niemandem erlaubst mit dir so umzugehen, dass du dich nicht wohlfühlst. Beginne mit klaren Worten, beende es mit absoluter Ignoranz.

16. Du fühlst dich dann angegriffen, wenn man deine emotionale Wunden trifft und sie aufreißt. Eine emotionale Wunde ist ein vergangenes, schmerzhaftes Ereignis. Du reagierst, weil du das vergangene Erlebnis wieder spürst und Angst hast, es wieder zu erleben.

Solange du dich nicht um deine emotionale Wunden gekümmert hast (inneres Kind), werden diese dein Leben leiten und du wirst es Schicksal nennen.

17. Höre auf deine Probleme zu kauen, die Realität kümmert sich sowieso nicht darum. Löse sie, akzeptiere sie oder ändere sie.

18. Mache deine Tiefen erträglicher, anstatt dich nur darum zu kümmern, sie zu ignorieren und bessere Höhen zu spüren. Nichts da draußen wird dich jemals glücklicher machen, also mache angenehmer, was unangenehm ist.

19. Alles kommt und geht. Alles ist sich wandelnde Realität. Ein klarer, aufgeräumter Geist macht dein Leben innerhalb der Realität einfacher, genau wie ein gesunder, trainierter Körper. Ignoriere den Rest.

20. Nimm deine Emotionen und Gedanken wahr, bevor du redest, bevor du überhaupt reagierst. Bewusstsein ist dein Fokus innerhalb der Realität, der auflöst, was gegen sie ankämpfen will. Nichts, was du fühlst oder denkst ist so wichtig, wie du glaubst, in dem Moment, indem du fühlst oder denkst.

21. Vergebung ist emotional und rational. Emotional: Vergib zuerst dir selbst, dann deinen Eltern, dann der Welt. Vergib dir selbst, indem du erkennst, was verletzt wurde (inneres Kind). Vergib deinen Eltern, indem du erkennst, dass auch sie verletzt wurden. Vergib der Welt, indem du erkennst, dass alle verletzt wurden.

Rational: Du wächst und entwickelst Stärke und Potenzial, die du sonst nicht entwickelt hättest. Du wirst zu jemandem. Du entwickelst eine Persönlichkeit, einen Charakter. Dankbarkeit entsteht.

Emotionale und rationale Vergebung benötigen drei Dinge: Bereitschaft, Verantwortung und Handlung.

22. Ignoranz ist die Rettung in einer Welt, deren Realität vom Verstand nicht verarbeitet werden kann. Ignoranz ist die Entscheidung, worauf du innerhalb der Realität deinen Fokus lenkst. Ignoriere, was deinen allgemeinen Fokus (Ziele) gefährdet. Ignoriere, was deinen Lebenszweck gefährdet (klarer Geist, gesunder Körper, Wachstum).

23. Deine Emotionen zu ignorieren resultiert nur deshalb in einer chaotischen Realität, weil sie stärker sind, als deine Ignoranz. Akzeptiere sie deshalb zuerst, bevor du dann wieder deinen Fokus auf das richtest, was wichtig ist.

24. Deine zukünftige Realität wird solange wie deine vergangene Realität aussehen, bis du dich immer wieder bewusst dagegen entscheidest.

25. Versuche nicht anderen helfen zu wollen, ansonsten landest du in ihrer Hölle. Sei stattdessen ein Beispiel. Motiviere diejenigen, die dir folgen. Ignoriere diejenigen, die dich aufhalten wollen, weil sie in dir eine Gefahr sehen, ihre Realität aufgeben zu müssen.

26. Kümmere dich nicht um die Formen (Lob, Kritik, Diskussionen, Likes, Ratschläge usw.) sondern einzig und allein um die Dinge, die deinen Fokus verstärken und deinen Lebenszweck unterstützen (klarer Geist, gesunder Körper, Wachstum).

27. Fürchte nicht das Verhalten anderer, sondern nimm deine gedankliche und emotionale Reaktion wahr, um ihnen ihre Kraft zu nehmen. Du fürchtest nicht das Verhalten anderer, sondern den Schmerz, den es auslöst und die Angst, deinem Lebenszweck nicht mehr nachgehen zu können.

28. Verteidige deinen Lebenszweck. Tue alles dafür, was notwendig ist, um zu wachsen, das Leben zu spüren, einen klaren Geist und einen gesunden Körper zu bekommen. Alles andere macht deine Realität noch unerträglicher, als sie sowieso schon ist.

29. Du willst nicht den Gipfel erreichen. Du willst den ewigen Aufstieg, während du den gegenwärtigen Moment wahrnimmst, der alles ist, was du jemals haben wirst. Entweder rollst du deinen Felsbrocken (deine Aufgabe, deinen Zweck) den Berg hinauf oder du bleibst stehen und wirst von ihm überrollt (Depression, Selbsthass, Welthass usw.)

30. Du bist gleichzeitig die Lösung und das Problem. Das, was die Probleme wahrnimmt, die die Realität und du erschaffen, ist die Lösung. Das, was das Problem erschafft, ist das Problem.