Meine 10 größten Fehler im Umgang mit Ängsten, die du unbedingt vermeiden solltest

Ich hatte die üblichen Ängste, die wir alle haben, wenn wir nicht im Kontakt mit dem Anteil in uns stehen, der voller Schmerz und Angst ist. Dann fühlen wir uns “nicht komplett”, eine ständige Unzufriedenheit durchzieht sich durch unser Leben. Gängige Grundängste, die damit einhergehen und mich auch betrafen, waren:

– Angst vor dem Tod

– Angst vor Ablehnung

– Angst vor Nähe

– Angst vor Kontrollverlust

– Angst vor der Zukunft

– Angst zu Versagen

Die Ängste gipfelten in einer Agoraphie, einer Panikstörung und einer schweren Depression. Genug dazu, willkommen in meinem “Fehler-Kaufhaus” 😉

Du kannst hier mitnehmen, was du möchtest …

ich werde dich weder dran hindern,

noch etwas dafür verlangen.

Nimm einfach mit, was dir gefällt und tu damit, was du magst.

Ich habe die folgenden 10 Fehler die letzten 5 Jahre gemacht

und viele Menschen kennen gelernt,

die die gleichen Fehler auch gemacht haben.

Mich hat es immer wieder Kraft gekostet mir sie selbst einzugestehen …

aber der Weg zur Angst hat keinen Rückweg,

weil einfach zu viel am anderen Ende wartet, was es definitiv Wert ist !

1.Fehler: Vermeidung

Egal, ob es Orte oder Situationen sind …

oder die Angst selbst:

Angst zu vermeiden ändert nichts.

Es ist einfach eine Illusion.

Ich hatte zum Beispiel unfassbare Angst vor einem Gespräch mit meinem Vater,

nachdem wir über ein Jahr keinen Kontakt hatten.

Ich hatte zwei Möglichkeiten:

  1. Warten, bis er sich ändert,

  2. mich selbst ändern.

Was sein Problem war, war völlig egal,

ich kann schließlich keine Gedanken lesen.

Was ich aber wusste war, was mein Problem war …

Und das konnte kann ich angehen.

Mich von meiner Angst lenken lassen hätte nichts geändert

und die Wut erhalten, die ich auf ihnen hatte.

Wieso Wut?

Weil Angst nie alleine ist.

Sie hat solche Freunde, wie Wut, Neid, Eifersucht, Scham und Hass.

Die Angst ist aber die Ursache.

Immer.

deshalb muss sie angegangen werden,

obwohl es kurzfristig einfacher wäre, sie zu vermeiden.

Aber:

ein kurzfristige, schwierige Verhaltensänderung führt langfristig ins Positive.

Bist du da bei mir?

Ein paar Beispiele:

  • Diät: am Anfang unangenehm und schwierig, aber langfristig zum Erfolg

  • Führerschein: zu Beginn kompliziert, aber langfristig super

  • Sprache lernen: zuerst schwierig, langfristig nur Vorteile

Bei der Angst ist es nicht anders:

Vermeidung → kurzfristig: angenehm → nur Probleme

Konfrontation → kurzfristig: unangenehm → langfristig: weniger Probleme

Vermeide deine Angst nicht.

Stelle dich ihr.

Stelle dich den Problemen

und Gefühlen “hinter” der Angst…

2. Fehler: Aufmunterung

Ich kann mich noch gut dran erinnern,

als ich das erste Mal Achterbahn gefahren bin …

mit 18.

Ja, Spätzünder, ich weiß 🙂

Heute liebe ich es,

aber die Angst früher war viel zu groß.

Da ich mit 18 noch nicht aufgeklärt war in Sachen Angst,

bin ich das natürlich auch falsch angegangen.

Ich wollte unbedingt mit der Achterbahn fahren …

ich stand schon davor.

Meine Freunde haben auf mich eingeredet:

“Marius. Das wird schon. Das wird dir Spaß machen, echt. Brauchst keine Angst zu haben. Sei mutig, du schaffst das!”

Als ob mein Hirn ein Sieb wäre gingen die Worte rein

und fielen sofort wieder raus.

Ich hörte eigentlich gar nicht, was mir da gesagt wurde, sondern stand nur mit zittrigen Beinen vor der Achterbahn.

Nach 20 Minuten Diskussion und Muskelschmerzen vom Zittern,

stieg ich widerwillig ein.

6 Jahre später:

Ähnliche Situation. Anderer Ort. Anderer Marius.

Ich stand auf einer 220 Meter hohen Brücke in der Schweiz.

Um meinen Oberkörper herum ein Gestell mit Seil.

Unter mir…naja….nicht viel 😀

Ich stand auf einer der höchsten Bungee-Jumping Brücken der Welt.

Im Gegensatz zur Situation vor 6 Jahren mit der Achterbahn

zitterten meine Beine nicht, obwohl das eine schlimmere Situation war.

Sagte zumindest mein Kumpel:

“Alter! Das ist so krass! Ist das krass! Ohman, ist das krass…”

Ich glaube er fand es krass 😀

Jedenfalls: Der Typ, der mich sicherheitstechnisch vorbereite, zählte von drei herunter, kam bei null an

und ich sprang…

und was soll ich sagen …

es war wirklich krass!!!

3. Fehler: Ablenkung

Als Kind habe ich immer versucht mich abzulenken,

wenn ich traurig war.

Ich habe etwas gespielt oder mich mit Freunden getroffen.

Kennst du das, wenn du glaubst, dass das Gefühl weg ist, es aber irgendwie ….

“über” dir schwebt?

Es ist noch da ….

aber mit Zwang versuchst du es wegzuschieben.

Ablenkung war mein Lieblings-Werkzeug ….

es war meine “Universalwaffe”.

Sobald ich mal nicht zufrieden war habe ich mich einfach in eine andere Welt geflüchtet.

Harry Potter zum Beispiel ….

oder Computerspiele ….

viele Menschen flüchten auch in Süchte oder Arbeit.

Das ist ein Kreislauf OHNE ein Happy-End.

Kennst du das?

Wir versuchen ein Problem zu lösen….

mit einem anderen Problem.

Das erinnert mich an Dr. House, der solche Kopfschmerzen hatte, dass er sich mit dem Hammer aufs Bein schlug.

Er hat dann vorerst den Schmerz am Bein gespürt, weil der stärker war ….

doch später kamen die Kopfschmerzen wieder dazu und statt einen Schmerz hatte er jetzt zwei.

Bei der Ablenkung ist es genauso:

Der psychische Schmerz soll weg!

Deshalb erschaffen wir uns einen neuen Schmerz.

Der psychische Schmerz bleibt aber ….

und wird sogar stärker!

Eine meiner Klientinnen meinte:

“Es ist fast so, als würde ich brennendes Öl mit Wasser löschen:
Das Öl brennt zwar nicht mehr, aber dafür gibt es eine riesige Explosion.
Ein Problem ist weg, aber dafür ein größeres Problem da….”

Das trifft es auf den Punkt ….

4. Fehler Positives Denken

Wir sind keine Roboter, sondern Menschen ….

Roboter haben keine Gefühle.

Sie haben keine Empfindungen.

Sie haben keine Bedürfnisse.

Roboter “wollen” nichts.

Roboter funktionieren einfach nur.

Der Versuch, uns Menschen zu “funktionierenden” Lebewesen zu machen, scheitert erst Jahre später.

Anfangs funktioniert es:

Grinsen. Winken. Weitermachen.

Immer wieder.

Doch irgendwann meldet sich das, was uns Menschen einzigartig macht.

Jede gezwungene, positive Einstellung trotz Wut, Hass, Angst, Traurigkeit usw.

bedeutet aktive Verdrängung.

Wenn du traurig bist, dann sei traurig.

Weine. Verkrieche dich in deinem Bett. Verhalte dich wie ein trauriges Kind.

Nicht wie ein gefühlskalter Mensch.

Wenn du wütend bist, dann sei wütend.

Rege dich auf.

Schlage gegen ein Kissen.

Lass die Wut raus …

und tu nichts so, als wäre “alles in Ordnung” oder “schon okay”.

Und wenn du ängstlich bist, dann sei ängstlich.

Lass die Angst komplett zu,

sodass sie dich zu erdrücken scheint.

Das tut sie nicht.

Es macht übrigens einen gewaltigen Unterschied, ob du optimistisch bist oder positiv denkst.

Versuche optimistisch und realistisch zu sein, wenn du Erwartungen an das hast, was du erreichen möchtest.

Versuche zu akzeptieren, wie du dich gerade fühlst.

Du bist ein Mensch ….

also darfst du dich auch wie ein Mensch verhalten 😉

5. Fehler: Wut

Hinterfrage deine Wut.

Sieh sie dir ganz genau an ….

woher kommt sie?

Sie darf da sein, ja, aber trotzdem darfst du dich fragen, ob sie berechtigt ist.

Ich habe meinen “Wut-Vertrag” mit meinem Vater gekündigt ….

ich habe mir einen Zettel und einen Stift genommen ….

und die Wut gekündigt.

“Hiermit kündige ich den Wut-Vertrag mit meinem Vater.

Ich habe erkannt, dass er nur an sich selbst gedacht hat.

Das war okay.

Er war überfordert.

Außerdem denke ich auch zuerst an mich

und dann an andere.

Er muss nicht mein bester Freund sein,

aber die Wut gegen ihn schadet nur mir.

Er hat mich nicht gegen meine Stiefmutter beschützt,

weil er Angst vor den Konsequenzen hatte.

Angst vor ihrer Ablehnung,

Angst vor Versagen,

Angst vor Verlust.

Das ist okay. Ich hatte diese Ängste auch.

Jahrelang.

Er hat nie seine Fehler zugegeben,

weil er Angst vor Versagen hatte.

Er wurde immer für Fehler bestraft,

so wie ich auch.

Deshalb werde ich hiermit die Wut kündigen”.

Für diesen Brief habe ich lange gebraucht.

Ich habe ihn nicht weggeschickt, sondern für mich geschrieben.

Es war eine Erkenntnis.

Frage dich deshalb immer:

“Ist meine Wut angemessen? Oder gibt es Gründe für das Verhalten des anderen?”

Hinter Wut steckt immer Angst.

Erkenne deine Angst dahinter und löse auch dadurch die Wut auf.

Wandle deine Schuldgefühle um, indem du dir die folgenden Fragen stellst und sie ehrlich beantwortest:

“Welchen Menschen gibst du die Schuld dafür, dass es dir schlecht geht?”
“Welche Menschen haben dir etwas Schlimmes angetan? Welche Menschen haben dich verletzt?”
“Was hast du daraus gelernt, dass du verletzt wurdest?”
“Wie hast du dich dadurch weiterentwickelt?”
“Was ändert sich an deiner Situation, wenn du den Menschen die Schuld für dein Leid gibst?”

6. Fehler: Aufmerksamkeit

Erfahre dein Leben.

Erlebe alles, was passiert.

Erkenne alles, was passiert.

Beurteile es nicht.

Erlebe es unmittelbar.

Stelle dich der Unmittelbarkeit, deiner Erfahrung.

Das hilft dir, dich selbst zu respektieren.

Das ist eine lebenslange Aufgabe.

Nicht-urteilende Achtsamkeit endet nie,

denn urteilende Aufmerksamkeit endet schließlich auch nie.

Sobald das Urteil sich den Weg in den Bewusstsein schafft, erkennst du es und beginnst das Wahrgenommene einfach nur zu akzeptieren.

Hast du Schmerzen?

Dann urteile nicht darüber.

Sie sind da.

Sie haben eine Berechtigung.

Ob du es willst oder nicht ….

Ob du es mir glaubst oder nicht ….

vielleicht bist du sogar selbst für den Schmerz verantwortlich?

Urteile auch darüber nicht.

Nehme den Schmerz einfach nur an, wie ein Geschenk.

Stelle dir vor, wie du das, was ist, innerlich vollkommen akzeptierst.

Dadurch löst es sich auf.

Gehe direkt durch den Schmerz durch ….

auch wenn er dich zu zerreißen droht.

Das wird er nicht …

er wird dich aber zerreißen, wenn du ihn nicht akzeptierst ….

Wenn du deine urteilende Aufmerksamkeit auf ihn richtest,

wenn du ihn wegschiebst und loswerden möchtest.

Erfahre, dass dir nichts passiert,

wenn du dein Leid, den Schmerz, einfach nur akzeptierst.

Erkenne, dass alles vorbei geht,

egal wie schrecklich es sich anfühlt.

Erkenne, dass alles bleibt,

wenn du urteilend daran festhältst

und geht,

wenn du es gehen lässt.

“Achtsamkeit hilft uns, der Unmittelbarkeit unserer Erfahrung ehrlich zu stellen und uns genug zu respektieren, sie nicht zu beurteilen, ist eine lebenslange Aufgabe.”

– Pema Chödrön

7. Fehler: Stress

Hier sind wir wieder beim Thema “Roboter” 😉

Die meisten Jobs sind so, wie sie existieren, einfach nicht für uns Menschen gedacht.

Schichtarbeiten tricksen unsere innere Uhr aus.

Körperlich unerträgliche Arbeit unseren Körperzusammensetzung

und 60-Stunden-Wochen unter Dauerbelastung einfach alles.

Da treiben wir dann die Wirtschaft voran und laufen direkt in chronische oder lebensgefährliche Krankheit.

Jeder muss für sich selbst entscheiden,was einem wichtiger ist.

Jede Extreme ist langfristig schädlich ….

viel Geld bringt dir kurzfristig Materielles,

aber langfristig Krankheit.

Buddha sagte dazu:

“So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut, wird der Mensch verdorben durch seine Gier.”

Kein Geld bringt dir kurzfristig Freizeit,

aber langfristig Unzufriedenheit.

Finde deinen Mittelweg, den ich in meinem Leben immer wieder suche.

Warum?

Weil genau da die Wahrheit steckt …

doch die Wahrheit ist nie leicht.

Für den Mittelweg musst du erst jede Extreme kennen lernen.

Du musst erst selbst durch das Leid gehen, um weniger zu leiden.

Wie du das vermeiden kannst?

Gar nicht.

Leid ist universell und nur kurzfristig.

Wie du es dir einfacher machen kannst?

Genieße den Moment.

Lebe nicht für Systeme oder Menschen, sondern für dich.

Finde deine perfekte Balance,

zwischen Erregung (in Form von Hormonen)

und Entspannung,

um deine Biochemie auszutricksen.

In der Entspannung spürst du,

was dein Körper wirklich braucht:

Eine Auszeit.

Einen Moment,

in dem du einfach nur existierst.

Mehr nicht….

8. Fehler: Worst-Case

“Was….wenn….”

Ständig in Angst zu leben bedeutet auch, ständig das Schlimmste zu erwarten.

Wenn du ständig das Schlimmste erwartest, dann konzentrierst du dich darauf.

Es wird dich genau in diese Richtung ziehen.

Unbewusst und bewusst wirst du genau das erreichen…

dein Gehirn wird dich dorthin führen ….

dorthin, wo du eigentlich nicht hin möchtest.

Warum?

Weil du nicht “nicht” denken kannst …

du kannst nicht das Negative erwarten,

aber auf das Positive hoffen.

Das ergibt keinen Sinn.

“Wenn du erwartest, dass du versagen wirst, dann wirst du versagen.
Wenn erwartest, dass du gewinnen wirst,
dann wirst du gewinnen.”

Erwarte nicht das, was du glaubst zu verdienen,

sondern das, was dich glücklich machen würde.

Wenn du glaubst kein Glück verdient zu haben,

dann sage ich dir, dass du es verdient hast.

Du hast es verdient glücklich zu sein

und ein glückliches Leben zu führen?

Woher ich das weiß?

Weil ich in jedem Menschen einen Wert erkenne, dafür muss ich ihn nicht einmal kennen.

Wenn du selbst spürst, dass in allem auf der Welt ein Wert steckt,

dann wirst du auch deinen eigenen Wert akzeptieren.

Du wirst erkennen, dass du ein Leben verdient hast,

indem du nicht leidest.

Dadurch richtest du deinen Blick in eine andere Richtung ….

die du vorher nie wahrgenommen hast ….

wie durch ein anderes Fenster,

das du nie gesehen hast,

erkennst du plötzlich,

dass du ein glückliches Leben verdient hast

und fängst an dich genau in diese Richtung zu bewegen ….

“Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen von den Dingen.”

– Epiktet

9. Fehler: Selbsthass

Erkenne deinen Wert, indem du deine Fähigkeiten erkennst.

Schreibe jeden Tag auf einen Zettel, was du heute gut gemacht hast, wofür du andere loben würdest.

Beginne damit, dich selbst zu loben.

Selbstlob stinkt nicht, Selbstlob führt dich aus dem Selbsthass heraus.

Lobe andere und du wirst ihre Freude erkennen ….

Sage täglich drei Menschen in Gedanken:

“Ich liebe dich”.

“Was wir anderen geben, können wir uns auch selbst geben.”

Was wir anderen geben, entwickelt sich auch uns gegenüber.

Gebe anderen das, was du dir selbst auch gerne geben würdest ….

und irgendwann wirst du genau das tun.

Erkenne, was du in deinem Leben bereits erreicht hast:

Wofür bist du dankbar?

Für welche Erfahrungen?

Für welche Menschen?

Erkenne auch, was du nicht erreicht hast.

Akzeptiere, dass auch das dazu gehört.

Halte dich nicht in diesem Mangel auf, sondern gehe weiter.

Du wirst die Zukunft nicht ändern, wenn du dich über deine Vergangenheit beklagst.

Erinnere dich an die schönen Dinge aus deiner Vergangenheit.

Entwickle einen neuen Blick:

War wirklich alles negativ?

Das ist unmöglich.

Du erkennst das Positive nur nicht mehr ….

suche nach schönen Momenten und entwickle eine positive Einstellung deiner Vergangenheit gegenüber.

Was magst du an dir selbst?

Richte deinen Blick nicht auf das,

was du nicht magst

und argumentiere dagegen,

wie bei einem guten Freund.

“Ich habe dicke Beine!”

“Okay. Aber denke daran,

wie es ohne Beine wäre.

Du könntest nicht laufen.

Das Leben wäre viel schwieriger.

Sie gefallen dir vielleicht nicht,

aber sie erweisen dir einen großen Dienst.”

“Ich bin immer schlecht gelaunt!”

“Bist du das wirklich? Ich habe dich schon oft

lachen gesehen. Da warst du gut gelaunt.

Das kann also nicht immer sein.”

Unsere Wahrnehmung ….

stimmt fast nie mit der Realität überein.

Überprüfe deine Realität ….

und ändere dadurch deine Wahrnehmung.

10. Fehler: “Man”

“Man soll nicht mit offenem Mund reden”

“Man soll zu fremden Menschen immer nett sein”

“Man soll die Füße beim Laufen heben”

Wer ist mit “man” gemeint?

Die Masse.

Wir können nicht für die Masse reden ….

wenn wir das tun, dann nehmen wir unser ICH nicht wahr,

weil es für uns bedeuten würde,

dass wir uns mit uns selbst konfrontieren müssten.

Mit unseren Gefühlen.

Mit unserem Schmerz.

Mit unserer Vergangenheit.

Also sagen wir statt

“Ich habe mich wohlgefühlt”

“Man hat sich dabei nicht wohlgefühlt”

Wir bauen eine Mauer zwischen uns ….

und unserer Angst auf.

Unbewusst.

“Vermeide das Wort “man” wenn möglich, denn es trennt dich von deiner Angst und schafft dadurch nur noch mehr Angst und Leid.”

Schreibe dir “ICH” auf deine Hand.

Trage ein Band an einer Hand.

Jedes Mal,

wenn du statt “ICH” das Wort “MAN” verwendest,

wechsle das Band an die andere Hand.

Wenn das Band 21 Tage an einer Hand war,

ohne es zu wechseln,

dann bist du deiner Angst wieder ein Stück näher gekommen ….

und somit dem Leben, das du dir wünschst 😉