Deine wichtigste Lehre: Kein Wachstum ohne Opfer

Wir alle kennen die Menschen, die ein Opfer erbringen: Für ihr Land, für andere Menschen, für sich selbst. Doch warum ist das eigentlich so wichtig? Wobei hilft es uns bei unserem Wachstum, Opfer zu erbringen? Darüber reden wir in diesem Artikel.

Das größtmögliche Opfer durch Wachstum

Das größtmögliche Opfer zu wählen, ist manchmal notwendig, um unser Leben besser zu machen.

Als ich 2015 an einer Depression erkrankte, wusste ich, dass meine Lebenssituation daran Schuld war:

falscher Job, falsche Einstellungen, falsche Freunde, falsche Ziele.

Ich opferte alles davon.

Ein Opfer ist genau das, wonach es klingt, nämlich das Ablegen von etwas, das wir den Teil unseres Lebens nennen, der sich aber, ähnlich eines Viruses, als schädlich herausgestellt hat.

Ich kündigte meinen Job, therapierte mich 6 Monate intensiv stationär, teilstationär und eigenständig durch lernen und verlernen, brach den Kontakt zu Menschen ab, die diesen neuen Weg nicht unterstützen, ließ meine Wut meinen Eltern gegenüber los und änderte meine Hoffnungen und Träume.

Was wie eine IKEA-Anleitung klingt, war die schlimmste und beste Zeit meines Lebens.

„Kein Baum kann zum Himmel wachsen, dessen Wurzeln nicht in die Hölle hinabreichen.“

– C. G. Jung

Wir müssen zuerst etwas aufgeben und uns unwohl fühlen, bevor wir uns besser fühlen können. Es gibt nichts, wovon ich mehr überzeugt bin. Kein Wachstum ohne Opfer. 

Wachstum geschieht nicht einfach nur durch mehr arbeiten oder durch sich mehr anstrengen. Wir müssen etwas aufgeben, vielleicht, manchmal sogar die Dinge, die uns am Wichtigsten sind. Vielleicht ist es das, was du am meisten festhältst, was du eigentlich am dringendsten loslassen solltest?!


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