Flow: Wie du den Zustand erreichst

Die Erfahrung des „Flows“ beschreibt einen Zustand, in welchem du mit dem Moment, in dem du dich gerade befindest, voll und ganz verschmilzt. In genau diesen Momenten fühlst, handelst und denkst du durch dein wahres Ich, das Ich, das du bist, wenn du all deine Konditionierungen streichst.

Du hast diesen Zustand vermutlich schon ein paar mal in deinem Leben erlebt, ausgelöst durch Aktivitäten oder Handlungen, in denen du vollkommen in deinem Element warst, in denen du Zeit und Raum vergessen konntest.
Heute möchten wir mit dir einen „Tag des Flows“ bewusst erschaffen, indem du deinen Fokus auf Momente in deinem Alltag lenkst, die dich in einen Flow-Zustand bringen.

Versuche dir also bewusst und gezielt Tätigkeiten in den Tag einzubauen, die dich so sehr befriedigen und deine Aufmerksamkeit so sehr einnehmen, dass du völlig in ihnen versinkst. Das können Aktivitäten bei der Arbeit, bei der Freizeit, bei der Körperpflege, beim Essen oder beim Sport sein. Versuche auch bei allen Dingen, die du heute machst, die Variante zu wählen, die dein wahres Ich am meisten befriedigt und die dich dadurch in einen Flow-Zustand bringt.

Beispiel: Dein Frühstück. Wähle heute ein Frühstück aus, das dich am meisten befriedigt, das dir am besten schmeckt, bei dem du JEDEN BISSEN vollkommen genießt. Was würde dein wahres Ich heute am liebsten frühstücken? Bereite dir auch deinen Kaffee genauso zu, wie du ihn am liebsten magst, nehme dir Zeit, zelebriere heute deine schönsten Varianten. Höre dabei deine Lieblingsmusik.

Weitere Beispiele: Deine Tagesroutine. Wähle heute wenn möglich bewusst die Aktivitäten aus, die du nicht aus einem Pflichtgefühl oder aus einer Regelmäßigkeit heraus machst, sondern weil sie deinem wahren Ich wirklich guttun würden. Frage dich bei jeder Aktivität:

Will ich das heute WIRKLICH?“

Ziehe heute nur Kleidung an, die dir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn du an einem Spiegel vorbeiläufst. Kleidung, in denen du dich wohl fühlst und die du und deine Einzigartigkeit ganz besonders unterstreichen.

Suche dir zusätzliche Lieblingsaktivitäten für deinen Flow-Tag: Lese ein spannendes Buch, schaue deinen Lieblingsfilm, gehe ins Kino, lass dich massieren, bastel an einem Projekt weiter und/oder tanze zu deiner Lieblingsmusik.

Egal was du heute machst, wähle nur Aktivitäten aus, die dich wirklich befriedigen und dich in jeder Zelle deines Körpers erfüllen, die dir Spaß machen, bei denen du die Zeit vergisst und bei denen du in dem Moment auch nichts anderes machen möchtest, sodass du am Ende des Tages das Gefühl hast, von einem Flow-Empfinden in das nächste geflossen zu sein.

Kleiner Tipp: Wenn du merkst, dass du mit deinem Geist abschweifst, dann übst du wahrscheinlich gerade eine Aktivität aus, auf die du keine wirkliche Lust (mehr) hast. Du merkst dann, dass dein Verstand versucht, von dieser Realität abzulenken, zu fliehen, zu flüchten. Genau diese Geistesaktivität des „Ablenkens“ ist das Gegenteil von Flow-Erleben, welches du heute ganz beson- ders anstrebst.

 

Am Abend kannst du deine Erfahrungen wieder im folgenden Fragebogen Flow-Erleben festhalten. Schreibe dir die Fragen einfach ab:


Welche Aktivitäten haben dich heute besonders in ein Flow-Gefühl gebracht?

Welche Aktivität hat am meisten das Flow-Gefühl in dir erzeugt?

Unter welchen Umständen/Bedingungen konntest du am besten deine Flow-Aktivitäten bewusst gestalten?

Beschreibe dein Flow-Erleben: Wie lange hielt es an? Wie hat sich das für dich angefühlt?

Wann oder durch was ging dieses Empfinden wieder weg?

Welche Aktivitäten haben dir heute besonders gut gefallen?

Welche möchtest du auch in Zukunft mehr in dein Leben integrieren?

Fazit: Was hat dieser Tag in dir ausgelöst? Was nimmst du für dich, aus diesem Tag mit?