Begegne deinen Illusionen

Der effektivste Weg, Illusionen aufzulösen, ist ihnen zu begegnen und sie als Illusion zu enttarnen:

1. Du hast Angst vor Armut, du glaubst, du würdest unglücklich sein, wenn du kein Geld, nichts Materielles mehr besitzt?

Begegne der Illusion. Kündige deinen Job, werde arbeitslos, verkaufe dein Hab & Gut, alles, was du nicht mehr brauchst. Lebe vom geringsten, lebe wie ein armer Mensch. Esse jeden Tag das gleiche, günstige Essen. Ein Philosoph sagte einmal: “Ich würde gerne wie ein armer Mensch leben. Mit viel Geld.”

Löse die Illusion auf, dass du viel Geld und Reichtum brauchst, um glücklich zu sein. Begegne deinem schlimmsten Alptraum und enttarne ihn als falsch. Nur so erkennst du, dass deine Gedanken schlimmer waren, als die Realität. Wie immer.

2. Du glaubst, du würdest glücklicher sein, wenn du im Ausland, in der Sonne, unter den Palmen leben würdest?

Gehe dorthin.

Für mehrere Wochen.

Nach ein paar Tagen wird sich nichts von dem Leben an deinem bisherigen Ort unterscheiden, du nimmst all deine Probleme mit.

Aber überzeuge dich selbst davon, ich kann deine Illusion nicht auflösen.

3. Du glaubst, du wärst glücklicher, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?

Kündige deinen Job, lebe von Arbeitslosengeld und versuche einmal, mehrere Tage NICHTS zu tun. Du wirst dir schnell wertlos und unwichtig vorkommen.

Du wirst erkennen, dass du nicht mehr NICHT arbeiten wolltest. Du wolltest in Wahrheit etwas, das dich erfüllt, etwas, wofür du morgens gerne aufwachst. Überzeuge dich selbst, arbeitslos zu sein macht dich nicht glücklich.

Aber richtigen Job zu haben trägt zumindest dazu bei, dass du weniger leidest.

4. Du glaubst, Geld und Materielles würden dich glücklicher machen?

Kaufe dir ein teures Handy oder ein teures Auto. Den ganzen Scheiß, den du schon immer haben wolltest. Nimm dir einen Kredit auf oder haue dein Geld aus dem Fenster. Du wirst ein paar Tage gefallen daran finden, dann wirst du erkennen, dass du damit nur deine innere Unzufriedenheit, deine Leere, deinen Mangel kompensieren wolltest.

Die verschwinden nicht durch ein bisschen Stahl, Plastik und Glas.

Aber überzeuge dich selbst, mir glaubst du es nicht.

5. Du glaubst, Menschen würden dich ablehnen, wenn du ihnen etwas offenbarst, wovon du bisher glaubtest, sie würden dich dafür ablehnen?

Vielleicht schämst du dich für deinen Körper, deinen Glauben, deine sexuelle Orientierung, deine Hautfarbe, deine politische Einstellung oder was auch immer und glaubst, andere würden dich deswegen ablehnen. Die meisten tun es nicht.

Die meisten interessiert es nicht.

Wir haben alle unsere eigenen Probleme, wie du auch.

Kümmerst du dich die ganze Zeit um die Probleme anderer oder um deine eigenen?

Wieso sollte das bei anderen anders sein?

Wenn dich jemand wegen dem verurteilt, der du bist, hat das zwei Gründe: Entweder derjenige wäre gerne auch so, wie du oder derjenige will auf keinen Fall so sein, wie du.

Und was hat das mit dir zu tun?

Nichts. Gar nichts.

Es betrifft nur den anderen.

Lebe dein Leben, es interessiert wirklich niemanden, wer du bist, mit dem du schläfst, welche Hautfarbe du hast oder wen du wählst.

Falls doch, entferne denjenigen aus deinem Leben. Auch das ist in Ordnung.

6. Du glaubst Angst und Panik würden dich umbringen wenn du nicht kämpfst?

Höre auf zu kämpfen und schau was passiert.

7. Du glaubst deine Eltern oder andere seien Schuld daran, dass es dir schlecht geht?

Lasse davon ab und übernehme selbst verantwortung. Beginne mit deinen Emotionen.

 

Am Ende fallen wir alle in ein Loch voller Erde. Der Grad deiner Zufriedenheit während deines Lebens ändert sich nur durch deine Bereitschaft, Illusionen, von denen du gedacht hast sie wären wahr, aufzulösen, um dich von ihnen zu befreien. Alles andere ist Augenwischerei. Und am Ende verlierst nur du.

 


 

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