50 Wege wie du negative Emotionen umwandeln kannst

Das Bestreben aller Menschen, die eigenen, negativen Emotionen umzuwandeln, scheitert immer wieder, da sie ihren Blick eher auf äußere Befriedigungen richten, als nach Innen, denn genau hier entstehen schließlich die negativen Emotionen.

Wir müssen den Mut und die Entschlossenheit haben, uns der Wurzel unserer Unzufriedenheit zu stellen, um wirklich dauerhaft gelassen, zufrieden und unabhängig von Menschen oder Dingen zu werden.

Im Folgenden habe ich dir 50 Beispiele aufgelistet, die mir geholfen haben, meine negativen Emotionen zu schwächen. Wir wollen sie nicht entfernen, wie einen bösartigen Tumor, sondern lediglich Dinge in unserem Leben einbauen, die die Kraft der negativen Emotionen lindert.

Viel Spaß.

  1. Spiele ein Instrument, um deinen Emotionen Ausdruck zu verleihen.

  2. Höre Musik, die deine Gefühlslage widerspiegelt (was Musik mit uns macht)

  3. Male oder zeichne, um deinem Unterbewusstsein Platz zu geben (besuche eine Kunsttherapie)

  4. Erstelle ein Tagebuch oder ein Journal, um deine täglichen Emotionen, Gedanken und Erfahrungen zu erfassen und zu reflektieren.

  5. Tanze aus Spaß und um Stress und negative Emotionen loszulassen.

  6. Treibe Sport und bewege dich, um deine Psyche über deinen Körper zu bewegen.

  7. Gehe an einen Platz, an dem du einfach mal losschreien kannst.

  8. Setze dich in eine Ecke eines Raumes, kauere dich zusammen und spiele einen “Mini-Zusammenbruch”, indem du dir z.B. sagst “das ist mir alles zu viel. Das ist so viel Verantwortung. Ich habe so viel Angst, aber das ist alles okay.”

  9. Schaue dir einen Film an, der deine Emotionen ausdrückt und ein schönes Ende hat.

  10. Praktiziere Yoga oder eine ähnliche “Geist-Körper Übungen”, um den körperlichen Stress hinter deinen emotionalen Blockaden zu lösen.

  11. Spreche mit jemandem über deine Emotionen und Gedanken, der dir gerne zuhört.

  12. Schreibe eine Geschichte, die die Gedanken und Emotionen enthält, die sich in dir befinden und erkannt werden möchten.

  13. Spende an einen guten Zweck, an dessen Hilfe du glaubst.

  14. Frage dich “Was versuchen mir meine Emotionen zu sagen?” Oft verstecken sich hinter Emotionen Gedanken, von denen wir lernen können.

  15. Lerne, wie du eine negative Situation aus einer anderen, positiven Sichtweise betrachten kannst.

  16. Tue jemandem etwas Gutes. Angenehme Gefühle für andere erhöhen unser eigenes Wohlbefinden.

  17. Entdecke die Natur. Gehe in den Wald, einen Park oder mache einen Spaziergang. Die Natur kann uns zeigen, dass unsere eigene, innere Welt, nur ein Bruchteil dessen ist, was sich weiterhin draußen befindet.

  18. Fotografiere ein paar Dinge und suche dir ein oder zwei Fotos heraus, die deine Emotionen ausdrücken.

  19. Setze dich ins Auto oder den Zug und fahre ohne ein Ziel irgendwohin.

  20. Schlage gegen einen Boxsack oder hebe Gewichte, um Stress ein Ventil zu geben.

  21. Spiele Simulationsspiele.

  22. Erkenne Angst, Stress und Wut als Schilder, die dich auf eine Veränderung hinweisen möchten.

  23. Schreibe ein Gedicht oder einen Song, die das ausdrücken, was sich in deinem Kopf abspielt.

  24. Kultiviere so oft wie möglich Dankbarkeit, sowohl anderen gegenüber, als auch dir selbst und den schönen Erfahrungen in deiner Vergangenheit.

  25. Praktiziere “Selbstliebe” innerhalb einer Meditationsübung.

  26. Reflektiere über negative Erfahrungen und versuche wie “Indiana Jones” herauszufinden, was du daraus lernen kannst.

  27. Glaube nicht die Wahrheit, die du für richtig hältst. Unser Gehirn spielt uns oft einen Streich. Hinterfrage die Dinge. Stelle dir die Frage “Ist das die Realität oder nur eine Illusion?”

  28. Erkenne, dass alles vorbeigehen wird. Vergänglichkeit ist eine Eintellung, die dir hilft, an negativen Situationen nicht mehr festzuhalten, sobald sie vorbei sind.

  29. Bewerte deine Emotionen nicht als “gut” oder “schlecht”, denn sie sind weder das eine, noch das andere. Erst deine Bewertungen machen sie dazu.

  30. Übe dich in Achtsamkeit, indem du lernst, dass deine Beurteilungen der Dinge keinen Zweck haben, außer mehr Leid in dir zu schaffen.

  31. Konfrontiere denjenigen respektvoll damit, der deiner Meinung nach für deine negativen Emotionen verantwortlich ist.

  32. Rede weniger, als du eigentlich müsstest. Worte verursachen viele innere Spannungen, die du vermeiden kannst.

  33. Achte auf deine Worte. Sie zeigen nur in Richtung Wahrheit, aber sie sind nicht die Wahrheit. Wenn du Worte aussprichst, die nicht der Wahrheit entsprechen, dann erschaffst du dir eine innere Illusion.

  34. Nehme Kritik nicht persönlich, sondern sehe sie entweder als konstruktive Kritik, falls es sich darum handelt oder als einen Angriff, den derjenige nur gegen sich selbst begangen hat (Projektion).

  35. Unterscheide zwischen Realität und Projektion deiner Gefühle. Die Dinge sind selten so, wie sie wirklich sind und vielmehr eine Einbildung, die auf unseren inneren Glaubenssätzen basiert.

  36. Akzeptiere, dass du nur auf sehr wenige Dinge einen Einfluss hast. Die meisten passieren einfach, egal, ob du dich darüber aufregst oder nicht.

  37. Lese ein Buch, dass dich kurzfristig in eine andere Welt entführt. Diese Welt, in der du lebst, ist auch eine Fiktion deiner Gedanken und Emotionen. Lasse zwischendurch einfach eine andere Fiktion zu.

  38. Umgib dich mit positiven und unterstützenden Menschen, die in der Lage sind, deine Emotionen nicht zu verstärken, sondern in einer verständlichen Art und Weise zu akzeptieren und dich aufzubauen.

  39. Lese täglich Zitate, die deine Einstellung verbessern.

  40. Wandle Wut in Dankbarkeit und Mitgefühl um.

  41. Übe dich in Minimalismus, da zu viel Materielles dein inneres aus dem Gleichgewicht bringt.

  42. Erfülle nicht die Erwartungen anderer, denn das ist unmöglich. Finde stattdessen das, was dich selbst erfüllt und zufrieden macht.

  43. Lerne den Placebo-Effekt kennen, den du selbst immer wieder auslösen kannst, um Leid zu lindern und deine Träume zu erfüllen.

  44. Lese alles, was dich interessiert, denn Wissen führt unweigerlich zu weniger Leid und lindert deine negativen Emotionen.

  45. Halte inne, wenn du angegriffen wirst, um die Wut in dir nicht zu befreien, sondern umzuwandeln.

  46. Akzeptiere deine Ängste, verdränge sie nicht und lerne sie kennen, denn sie sind das unvermeidliche Grund für viele Probleme in deinem Leben.

  47. Breche bewusst Automatismen, denn durch den “Auto-Pilot” verließt du automatisch auch die Steuerung über deine Gefühle.

  48. Stärke dein Selbstvertrauen, indem du dich als “unperfekt” akzeptierst und Entscheidungen intuitiv triffst.

  49. Kultiviere Selbstliebe, indem du dich so akzeptierst, wie du bist und dir dies solange sagst, bis du es wirklich glaubst (zudem empfehle ich unbedingt die Arbeit mit dem Inneren Kind,).

  50. Kämpfe nicht gegen dich selbst, das Leben, andere Menschen oder deine Emotionen und Gedanken an. Akzeptiere alles, indem du es einfach nur beobachtest. Kampf, in Form von Gewalt, bedeutet immer Gegenwalt. Lediglich achtsame Akzeptanz dessen was ist wird dich dauerhaft glücklich machen.